Sommerabschluss

Bei herrlichstem Sommerwetter traf sich der Ev. Kirchenchor Epfenbach Ende Juli ‘beim Ernst seiner Hütt‘ zum Sommerabschluss. Im idyllischen Garten sind schon vor Jahrzehnten einige Sommerfeste des Kirchenchors gefeiert worden, ein großer Dank also den Gastgebern Gerda und Ernst, dass man in diesem Jahr die alte Tradition hat wieder aufleben lassen können. Nachdem endlich die Bier-Zapfanlage ihren ersehnten Betrieb aufgenommen hatte ging es zum üppigen Buffet mit gefülltem Hähnchen- und Krustenbraten samt Salaten und Beilagen über, gefolgt von fruchtigen Desserkreationen und verdauungsförderndem Flüssigen (lecker dieser grüne Minztrunk). Wie immer erklangen schließlich auch einige Lieder in den stimmungsvollen Epfenbacher Abendhimmel, ehe man in der sternklaren Sommernacht noch lange dem „eigentlichen Fest“ frönte. Selbst die Besatzung der ISS ließ es sich nicht nehmen, gleich zweimal dem Epfenbacher Kirchenchor im Vorbeiflug zu winken.

Bezirkschor an Pfingstmontag

Mit vereinter Stimme haben zahlreiche Sängerinnen und Sänger aus vielen Kirchenchören im Bezirk wieder den Bezirksgottesdienst an Pfingstmontag mitgestaltet. Auch Epfenbach war mit einer singenden Abordnung dabei und unterstützen den Chor unter der Gesamtleitung der jungen Bezirkskantorin Salome Hölzle und Eberhard Zimmermann aus Reichartshausen an der Orgel. Die Lieder reichten vom klassischen "Jauchzet dem Herrn“ des großen Meisters Johann Sebastian Bach bis zum „Unser Gott hat uns geschaffen“ aus der Keltischen Messe. Viel Lob gab es für das moderne Stück „Friede auf Erden“ in Anlehnung an die  Jahreslosung, welches der Evangelische Kirchenchor auch an seinem Ehrungsgottesdienst an Erntedank im September präsentieren wird.

Ök. Gottesdienst zur Rathauseinweihung

Nach den zahlreichen Terminen der letzten Wochen (Rathauseinweihung Ostern, Konfirmation…) wird es jetzt allmählich ruhiger. Das meiste ist nun in der ersten Jahreshälfte geschafft. Ein herzliches Dankeschön an alle Sängerinnen und Sänger für die stetige Einsatzbereitschaft, konnten wir doch jedesmal für Begeisterung sorgen. Besonders gefiel uns der Auftritt mit dem Kath. Kirchenchor, es war wirklich ein sehr harmonisches Miteinander, eingebettet in die tiefgehende Worte der Gemeindereferentin von Albedyll.

Vom Suchen und Finden des Glücks

Großer Chor mit noch größeren Träumen vom Glück und Frieden
Großer Chor mit noch größeren Träumen vom Glück und Frieden

"Welch ein Glück, dass ich hergekommen bin“ hörte man Besucher des Konzerts sagen. Wohin man schaute lächelnde und zufriedene Gesichter in der vollbesetzten Evang. Kirche Epfenbach. Über den Traum vom Frieden, der Sehnsucht nach Gott und vor allem das Glück wurde gesungen und gelesen. Doch keine Inszenierung, sondern überzeugter Glaube ließ den Konzertabend mit drei Chören, zwei Chorleitern und einer Band zu einer stimmigen Sache werden. Kern des ökumenischen Projekts vom Evang. Kirchenchor Epfenbach und dem Kath. Kirchenchor Obergimpern war zweifelsohne die stilistisch getreue Darstellung von neuen geistlichen Liedern, sakraler Popmusik und christlichen Songs. Dass dies gelang war allgegenwärtig zu spüren, in jedem kräftigem Einsatz, in jedem weichen Akkord, in jeder erhebenden Melodie. Dabei reichte die Bandbreite vom Chart-Hit „Ist da jemand“ über moderne „Credo“-Vertonungen bis zur Filmmusik „A Million Dreams“. Die rund 80-köpfige Sängerschar agierte nicht nur in vereinter Formation als Einheit, auch einzeln ergänzten sich dich Chöre unter der Leitung von Alexander Losert und Eric Grunwald. „Wer weiß, ob ein Unglück nicht auch ein Glück sein kann?“ gab ein Text zu bedenken und wurde anschließend mit „Das wünsch ich dir“ und dem Spiritual „Herr schenk uns ein“ der Epfenbacher Choristen klangstark und mit Klatschen unterstrichen. Obwohl zahlenmäßig der kleinere Part überraschten die Gäste aus Obergimpern mit enormer Wandlungsfähigkeit. Dem kraftvollen Jazz-Gospel „Gesegnet sei der kommt“ stellten sie eine sphärisch beginnende Version des „Agnus Dei“ aus der lateinischen Messliturgie gegenüber. Jeder Akzent, jede Absprache, jedes Notendetail forderte der Chorleiter penibel ein. Keine leichte Aufgabe für die Begleitband, die, obwohl sie an diesem Konzert zum ersten Mal miteinander spielte, genau wusste wann sie sich einbringen und wann sie sich unterordnen musste. Umso ausgelassener fiel der Applaus für die Leistung von Sibylle Bauer (E-Piano), Anke Bosse (Querflöte), Jonas Bohn (E-Bass), Sascha Erles (E-Drums) und Micha Brendle (12-saitige Gitarre) aus. Einen ganz großen Auftritt hatten die jüngsten Akteure des Jugendchors Epfenbach, welche teilweise zum ersten Mal mitsangen. Durchgehend 3-stimmig präsentierten sie ihre Balladen wie "You are the reason“ und "1000 Years". „Wirklicher Frieden braucht es nicht in der Idylle, sondern dort wo Probleme sind“ leitete Pfarrerin Ulrike Walter das Ende des Konzerts ein, welches mit der gewaltigen Friedenshymne „Einmal“ aus dem „Glöckner von Notre-Dame“ und dem titelgebenden Stück „Der Traum vom Glück“ seinen Höhepunkt und zugleich Ausklang in der jahrtausendealten Hoffnung auf Frieden fand. Bilder des Konzert gibt es >> hier <<.

Winteressen

Gemütlich ging es beim nachgeholten Winteressen des Ev. Kirchenchors Epfenbach zu, das in diesem Jahr von Chorleiter Eric Grunwald als Dank für die zahlreichen Glückwünsche zu seinem runden Geburtstag spendiert wurde. Nach gutem Essen und schönen Liedern durfte Chorobmann Werner Kuch einige chorinterne Ehrungen vornehmen. Ein Blumengeschenk für 10-jährige aktive Chortätigkeit bekamen Isabel Ernst, Silke Arnold und Katja Schifferer sowie Anette Seebacher. Nicht nur für 15 Jahre Singen im Kirchenchor sondern auch für das Amt der Notenwartin erhielt Susanne Chalupsky ein Präsent. In den Singstunden  nur einmal gefehlt hat Berta Groß und konnte sich über eine blumige Anerkennung freuen. Auch dem Dirigenten Eric Grunwald wurde mit einem Geschenk für die Arbeit im zurückliegenden Chorjahr gedankt. Und wie so oft klang das „eigentliche Fest“ erst weit nach Mitternacht aus.

Nächste Chorprobe

Dienstag 12. Nov., 20 Uhr

Carl-Ullmann-Haus

 

Neue Sängerinnen & Sänger

sind herzlich willkommen!