Vom Suchen und Finden des Glücks

Großer Chor mit noch größeren Träumen vom Glück und Frieden
Großer Chor mit noch größeren Träumen vom Glück und Frieden

"Welch ein Glück, dass ich hergekommen bin“ hörte man Besucher des Konzerts sagen. Wohin man schaute lächelnde und zufriedene Gesichter in der vollbesetzten Evang. Kirche Epfenbach. Über den Traum vom Frieden, der Sehnsucht nach Gott und vor allem das Glück wurde gesungen und gelesen. Doch keine Inszenierung, sondern überzeugter Glaube ließ den Konzertabend mit drei Chören, zwei Chorleitern und einer Band zu einer stimmigen Sache werden. Kern des ökumenischen Projekts vom Evang. Kirchenchor Epfenbach und dem Kath. Kirchenchor Obergimpern war zweifelsohne die stilistisch getreue Darstellung von neuen geistlichen Liedern, sakraler Popmusik und christlichen Songs. Dass dies gelang war allgegenwärtig zu spüren, in jedem kräftigem Einsatz, in jedem weichen Akkord, in jeder erhebenden Melodie. Dabei reichte die Bandbreite vom Chart-Hit „Ist da jemand“ über moderne „Credo“-Vertonungen bis zur Filmmusik „A Million Dreams“. Die rund 80-köpfige Sängerschar agierte nicht nur in vereinter Formation als Einheit, auch einzeln ergänzten sich dich Chöre unter der Leitung von Alexander Losert und Eric Grunwald. „Wer weiß, ob ein Unglück nicht auch ein Glück sein kann?“ gab ein Text zu bedenken und wurde anschließend mit „Das wünsch ich dir“ und dem Spiritual „Herr schenk uns ein“ der Epfenbacher Choristen klangstark und mit Klatschen unterstrichen. Obwohl zahlenmäßig der kleinere Part überraschten die Gäste aus Obergimpern mit enormer Wandlungsfähigkeit. Dem kraftvollen Jazz-Gospel „Gesegnet sei der kommt“ stellten sie eine sphärisch beginnende Version des „Agnus Dei“ aus der lateinischen Messliturgie gegenüber. Jeder Akzent, jede Absprache, jedes Notendetail forderte der Chorleiter penibel ein. Keine leichte Aufgabe für die Begleitband, die, obwohl sie an diesem Konzert zum ersten Mal miteinander spielte, genau wusste wann sie sich einbringen und wann sie sich unterordnen musste. Umso ausgelassener fiel der Applaus für die Leistung von Sibylle Bauer (E-Piano), Anke Bosse (Querflöte), Jonas Bohn (E-Bass), Sascha Erles (E-Drums) und Micha Brendle (12-saitige Gitarre) aus. Einen ganz großen Auftritt hatten die jüngsten Akteure des Jugendchors Epfenbach, welche teilweise zum ersten Mal mitsangen. Durchgehend 3-stimmig präsentierten sie ihre Balladen wie "You are the reason“ und "1000 Years". „Wirklicher Frieden braucht es nicht in der Idylle, sondern dort wo Probleme sind“ leitete Pfarrerin Ulrike Walter das Ende des Konzerts ein, welches mit der gewaltigen Friedenshymne „Einmal“ aus dem „Glöckner von Notre-Dame“ und dem titelgebenden Stück „Der Traum vom Glück“ seinen Höhepunkt und zugleich Ausklang in der jahrtausendealten Hoffnung auf Frieden fand. Bilder des Konzert gibt es >> hier <<.

Winteressen

Gemütlich ging es beim nachgeholten Winteressen des Ev. Kirchenchors Epfenbach zu, das in diesem Jahr von Chorleiter Eric Grunwald als Dank für die zahlreichen Glückwünsche zu seinem runden Geburtstag spendiert wurde. Nach gutem Essen und schönen Liedern durfte Chorobmann Werner Kuch einige chorinterne Ehrungen vornehmen. Ein Blumengeschenk für 10-jährige aktive Chortätigkeit bekamen Isabel Ernst, Silke Arnold und Katja Schifferer sowie Anette Seebacher. Nicht nur für 15 Jahre Singen im Kirchenchor sondern auch für das Amt der Notenwartin erhielt Susanne Chalupsky ein Präsent. In den Singstunden  nur einmal gefehlt hat Berta Groß und konnte sich über eine blumige Anerkennung freuen. Auch dem Dirigenten Eric Grunwald wurde mit einem Geschenk für die Arbeit im zurückliegenden Chorjahr gedankt. Und wie so oft klang das „eigentliche Fest“ erst weit nach Mitternacht aus.

Nächste Chorprobe

Dienstag 26. März, 20 Uhr

Carl-Ullmann-Haus

 

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